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Ein neuer Lebensabschnitt – und „Schuld“ ist der Hund

Vielleicht erinnerst du dich noch? Vor einiger Zeit schrieb ich in diesem Blogartikel:

Es wird dieses Jahr noch Veränderungen geben, zu denen Bobby seinen entscheidenden Teil beigetragen hat. Ich stehe in den Startlöchern…

Ich habe jedoch nicht erzählt, wofür ich in den Startlöchern stehe, denn mehr wollte ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht verraten, obwohl ich schon so aufgeregt war, dass ich meine Freude am liebsten in die ganze Welt hinausgetragen hätte.

Aber manchmal tut man gut daran, die Dinge noch ein wenig ruhen zu lassen und den richtigen Zeitpunkt für die Verkündung abzuwarten. Dieser Zeitpunkt ist heute gekommen…

Nun – ich rede nicht lange um den heißen Brei herum.

Ich mache eine Ausbildung im Bereich Tierpsychologie und Verhaltenstherapie des Hundes.

So, jetzt ist es raus…

TierpsychologieEin Traum geht in Erfüllung

Der Wunsch nach einer Ausbildung im Hundebereich besteht bei mir schon sehr lange. Doch wie das immer so ist: Manchmal tut man sich mit Entscheidungen schwer.

Es gibt so viele Aus- und Fortbildungen rund um den Hund, dass es schwer fällt, in dem großen Angebotsdschungel den Überblick zu behalten. Diese Tatsache macht die Entscheidungsfindung nicht gerade leichter.

Nach einen Überlegungsprozess, der alles in allem mehrere Jahre gedauert hat, habe ich nun endlich eine Wahl getroffen und mir meinen Traum erfüllt.

Tierpsychologie und Verhaltenstherapie des Hundes

Diese Ausbildung erfolgt im Fernunterricht. Für diese Form des Lernens habe ich mich aus verschiedenen Gründen entschieden.

Ich habe einen (Haupt)Job, der mich fordert und in dem ich Verantwortung trage. Eine Auszeit vom Beruf kommt nicht in Frage. Wenn ich eine Ausbildung mache, so eine wichtige Voraussetzung, dann muss das berufsbegleitend möglich sein.
Ein weiterer Vorteil eines Fernlehrgangs ist, dass ich mir die Zeit einteilen kann, wie ich möchte und nicht an einen Stundenplan gebunden bin. Welcher Präsenzunterricht findet schon um 21.00 Uhr statt? und ich bin nun mal ein Abendmensch… Außerdem bin ich ein Lerntyp, der sich gern den Unterrichtsstoff selbst erarbeitet. Damit habe ich mein ganzes Leben lang gute Erfahrungen gemacht.

Praxisseminare habe ich in den letzten Jahren hin- und wieder besucht, wenn es meine Zeit zuließ. Das werde ich auch weiterhin tun.

Die Ausbildungsinhalte

DAS entscheidende Kriterium für gerade diese Ausbildung waren jedoch die Lehrgangsinhalte. Meinem Hund Bobby habe ich es letztendlich zu verdanken, dass ich meinen Interessenschwerpunkt gefunden habe. Dieser liegt in der Arbeit an Verhaltensproblemen. Deshalb habe ich meine Suche nach einen passenden Angebot auch in diese Richtung konzentriert. Die Inhaltsbeschreibung und der Kontakt mit dem Anbieter haben mich schließlich überzeugt.

Tierpsychologie

Ich werde mich in den kommenden zwölf Monaten sehr intensiv mit dem Hund insgesamt beschäftigen. Von der Geschichte des Hundes über Rassekunde, Erziehung, Ernährung, gesundheitliche Aspekte bis hin zum Erkennen von Verhaltensproblemen und Erarbeiten eines entsprechenden Therapieplans deckt der Lehrgang ein sehr breites Spektrum ab. Lektionen zur Bachblütentherapie und zur Tierkommunikation sind ebenfalls enthalten.

Inzwischen ist das gesamte Lernmaterial bei mir eingetroffen. Die Unterlagen machten auf mich schon mal einen qualitativ sehr guten ersten Eindruck. Mit den ersten Lektionen habe ich bereits begonnen, und
die Beschäftigung mit dem Lernstoff macht mir sehr viel Spaß.

Wie geht es weiter mit dem Blog?

Du musst dir keine Sorgen machen. Auch mein Blog hat einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, warum ich diesen Weg gehe. Es wird weiterhin neue Artikel geben, jedoch werden die Zeitabstände wahrscheinlich größer werden. Auch wird meine Ausbildung sicher in dem einen oder anderen Beitrag Thema sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch viele weitere Menschen da draußen gibt, denen es so geht wie mir, die den Wunsch haben und sich einfach nicht entscheiden können, den Schritt zu gehen. Wenn ich erst einmal ein paar Monate dabei bin, kann ich schon mal einen Erfahrungsbericht schreiben.

Was kommt danach?

Darüber mache ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch wenige Gedanken. Erst mal konzentriere ich mich auf die Ausbildung. Vor allem muss ich ja auch die Abschlussprüfung bestehen. 🙂

Auf jeden Fall möchte ich mein Online-Angebot erweitern und zukünftig auch kostenpflichtige digitale Infoprodukte anbieten. Ich kann mir auch Vorstellen, Kunden hier vor Ort mit ihren Hunden zu unterstützen. Eine Hundeschule im klassischen Sinn werde ich allerdings nicht eröffnen. Bei Wind und Wetter auf einem Hundeplatz zu stehen ist nicht mein Ding. Außerdem arbeite ich lieber mit einzelnen Mensch-Hund-Teams als mit Gruppen.

Schlusswort

Hast du auch eine Ausbildung in einem Hundeberuf gemacht? Hast du dich auch so schwer getan mit der Entscheidung wie ich? Was war das ausschlaggebende Kriterium, dich für einen bestimmten Anbieter zu entscheiden? Oder möchtest du eine Ausbildung machen und weißt nicht, wie du das für dich passende Angebot findest? Schreibe mir doch einfach einen Kommentar.

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