Rica und Bobby

Auf dieser Seite stelle ich dir meine Hunde vor. Beide bedeuten mir sehr viel und ein Leben ohne sie kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.

Rica

Rica
Rica ist eine Mischlingshündin von ca. 35 cm Schulterhöhe. Sie zog im Alter von sechs Monaten bei uns ein. Rica ist unser erster eigener Hund.
Obwohl wir uns vorab ausführlich in Sachen Hundehaltung informiert hatten, waren die ersten Wochen mit Rica eine echte Herausforderung. Die kleine Hundedame musste alles erst lernen. Sie war weder stubenrein noch konnte sie an der Leine laufen. Wir waren so Manches Mal wirklich am Verzweifeln und fragten uns nicht nur einmal, ob wir für die Hundehaltung überhaupt geeignet sind. In dieser Zeit erhielten wir viele kluge Ratschläge von anderen Hundehaltern, die sicher gut gemeint waren, uns aber nur noch mehr verwirrten. Allmählich begriff ich, dass sich nur etwas ändern wird, wenn ich selbst anfange zu lernen und mein eigenes Tun überdenke.

Ich begann damit, mir Bücher zu besorgen, im Internet zu recherchieren. Ich nahm Trainingsstunden mit Rica und machte die Erfahrungen, dass es auch bei Hundetrainern sehr starke Qualitätsunterschiede gibt. Bald besuchte ich die ersten Seminare und je mehr ich selbst über Hunde lernte, desto besser lief unser zusammenleben. Rica ist ein kleiner Wirbelwind. Sie liebt ausgedehnte Spaziergänge. Draußen ist sie eine kleine Zirkunskünsterlin. Auf Steine springen oder auf einem Baumstamm balancieren, dafür ist die kleine Rica immer zu haben.

Bobby

ueberbobbyUnser Wunsch nach einem Zweithund führte uns im Januar 2015 ins Hamburger Tierheim. Dort begegneten wir dem kleinen Sparky, der aus Rumänien nach Deutschland geholt wurde, um den Tötungen dort zu entkommen. Wir verliebten uns in den kleinen Kerl, der damals ca. sechs Jahre alt und sehr ängstlich und misstrauisch gegenüber Menschen war. Doch das schreckte uns nicht. So zog Sparky bald darauf bei uns ein und hieß ab diesem Zeitpunkt Bobby.
Die ersten Wochen waren ein ständiges Auf und Ab. Einerseits lebte Bobby sich gut ein und machte Fortschritte. Andererseits gab es aber auch immer wieder Rückschläge. In solchen Phasen schrie er im Schlaf, erschrak bei jeder Kleinigkeit und zeigte uns gegenüber Anzeichen aggressiven Verhaltens.
Doch wir wussten, dass der Hund, den wir adoptierten eine Vergangenheit und sehr wahrscheinlich Schreckliches erlebt hatte.

In dieser Zeit begann für mich ein weiterer Lernprozess. Ich machte mich auf die Suche nach Informationen um möglichst viel über die Situation der Straßenhunde in Rumänien zu erfahren. Je mehr ich lernte, desto leichter konnte ich viele Verhaltensweisen unseres neuen Mitbewohners nachvollziehen.

Alles was wir hier brauchten war Zeit,  Ruhe, Geduld aber vor allem viel Liebe für unseren Hund. Wir richteten den Alltag so aus, dass es viele kleine Erfolgserlebnisse für Bobby gab. Langsam wurde so aus unserem kleinen Angsthasen ein fröhlicher,  neugieriger Hund, der außergewöhnlich anhänglich ist. Auch er liebt unsere Spaziergänge und ein sonniges Plätzchen in unserem Garten.

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